Als engagierte BürgerInnen haben wir eine Bürgerinitiative für Umwelt- und menschenverträgliche Trassenplanung in unserer Region gebildet. Wir setzen uns für eine umwelt- und menschenfreundliche Verkehrsführung und gegen den unsinnigen  Neubau der Y-Trasse ein.

Bispingen

Die Bispinger Gruppe hat sich Anfang 2015 gemeinsam mit Soltau gegründet. In Bispingen und Umgebung wären Gewerbe, Tourismus und viele Bürger direkt vom Bau der  SGV-Y Trasse betroffen. Der potentielle Schaden ist immens, die Lebensqualität in der beliebten Region würde massiv und nachhaltig zurück gehen. Bispingen verfügt,  zusammen mit Soltau, über einen Sitz im Dialogforum Schiene-Nord und wird vertreten durch den Sprecher Gerd Franke.

Soltau

Die Soltauer Gruppe der Bürgerinitiative UnsYnn hat sich Anfang 2015 formiert. Die Region Soltau und Umgebung wäre nicht nur von einem möglichen Neubau der Y-Trasse durch die Heide stark betroffen sondern insbesondere auch von einem damit verbundenen Ausbau der Amerikalinie. Deshalb bildet diese, neben der eigentlichen Y-Trasse, auch einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Der Bereich Soltau wird durch die Sprecher Christoph Renken und Hans-Heinrich Johannes vertreten.

Egestorf

Die Egestorfer Gruppe UnsYnn hat sich Ende Januar zusammengefunden. Die Gemeinde Egestorf wäre von einer möglichen Neubaustrecke der SGV-Y-Trasse und einem Ausbau / Neubau der OHE-Strecke massiv betroffen. Ende Februar ist aus der Egestorfer Gruppe UnsYnn die BI Region Egestorf gegen zusätzlichen Güterverkehr hervorgegangen. Als eigenständige, unabhängige BI haben wir einen Sitz im wichtigen Dialogforum Schiene Nord in Celle und können dort die Interessen unserer Region vertreten. Die Region Egestorf wird durch den Sprecher Christian Sauer vertreten.

Unser Leitbild

Unsere Region ist bereits geschichtlich seit den 1930er Jahren durch Umsiedlungen, militärische Nutzungen und Autobahnen beeinträchtigt. Daher wehren wir uns gegen weitere drastische Beeinträchtigungen der Natur und wirtschaftliche Einschränkungen!

Wir sind
  • überparteilich, unabhängig und selbstorganisiert
  • naturverbunden und standortgebunden
  • verantwortungsbewusst für die folgenden Generationen
Wir sind FÜR:
  • die intelligente Nutzung vorhandener Verkehrswege
  • den Erhalt unserer Heimat und Natur als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen
  • die Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen und politischen Kräfte
Wir sind NICHT GEGEN:
  • die Energiewende und die Sicherung der Stromversorgung
  • zeitgemäße Formen des Güterverkehrs und deren Entwicklung
  • die eine oder andere politische Partei

Ein Neubau wäre für die Natur, die Umwelt und die Bevölkerung in erheblichem Maß unverträglich: Natur- und Landschaftsschutzgebiete würden in unverhältnismäßig großem Umfang zerschnitten und zerstört. Der Wegfall großer Flächen für Naherholung, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft würde vielen Menschen ihre Lebensqualität und ihre Lebensgrundlage rauben. Hinzu kommt, dass der Verlauf der Trasse einer Mauer zwischen heimischen Unternehmen und großen Teilen ihrer Kundschaft gleichkäme sowie den Wert vieler Einfamilienhäuser und anderer Wohneinheiten mit einem Schlag gegen null sinken ließe.Nicht zuletzt geht es auch um die Gesundheit der Menschen, denen eine unzumutbare Lärmbelästigung am Tag und in der Nacht droht. Soweit muss es jedoch nicht kommen – es gibt gute Alternativen!